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4. PHILHARMONISCHES KONZERT

Neubrandenburger Philharmonie - Sebastian Tewinkel dirigiert Werke von Debussy und Ravel

Fr 7.12.2018 - 19.30 Uhr

Claude Debussy: Prelude à l’apres midi d'un faune („Vorspiel zum Nachmittag eines Faun“)
Maurice Ravel: Ma mère l’oye („Mutter Gans“)
Claude Debussy: „Claire de lune“ („Mondschein“), Arr. Stanley Black
Claude Debussy: „Danse sacrée et danse profane“ für Harfe und Streicher
Maurice Ravel: „Daphnis et Chloé“, Suite Nr. 2

Solistin: Rosa Díaz Cotán, Harfe

Dirigent: GMD Sebastian Tewinkel

„Die Musiker sind dazu ausersehen, den ganzen Zauber einer Nacht oder eines Tages, der Erde oder des Himmels einzufangen. Sie allein können ihre Atmosphäre oder ihren ewigen Pulsschlag erwecken“, konstatierte Claude Debussy. Ihm ging es darum, in seinen Kompositionen die Stimmung eines Augenblicks einzufangen. Musik war für ihn in erster Linie eine Klang- und Farbkunst. Debussy, der als Hauptvertreter des französischen Impressionismus gilt, und seinem Kollegen Maurice Ravel widmet die Neubrandenburger Philharmonie im Dezember eine Hommage.
Das Programm wird von Debussys exotisch anmutendem „VORSPIEL ZUM NACHMITTAG EINES FAUN“ eröffnet, in dem Flöten- und Harfenklänge für ein schwül-laszives Fluidum sorgen. Das Werk wurde von Stéphane Mallarmés gleichnamigem Gedicht angeregt, das von einem flötenspielenden Faun erzählt, der davon träumt, zwei schlafende Nymphen zu verführen. Maurice Ravels Ballett „MA MÈRE L’OYE“ („Mutter Gans“) basiert auf diversen Märchen, darunter so bekannte wie „Die Schöne und das Biest“ oder „Der kleine Däumling“. Der Orchesterpartitur war ein vierhändiges Klavierwerk vorausgegangen, das Ravel für die Kinder seines Freundes Cyprian Godebski geschrieben hatte. Von Debussys berühmten Klavierstück „CLAIRE DE LUNE“ („Mondschein“) schuf André Caplet, ein Schüler und Freund des Komponisten, eine stimmungsvolle Orchesterfassung. Ebenfalls von Debussy stammen die beiden TÄNZE „SACRÉE“ und „PROFANE“ für Harfe und Streichorchester, die im Auftrag der Firma Pleyel entstanden. Die traditionsreiche Instrumentenbaufirma hatte eine neue chromatische Harfe entwickelt, deren Verkauf angeregt werden sollte. Zwar setzte sich letztlich die Pleyel-Harfe nicht durch, doch immerhin war das Repertoire der Harfenisten nun um zwei attraktive Stücke reicher. Rosa Díaz Cotán, die Soloharfenistin der Philharmonie, wird Debussys Danses gemeinsam mit ihren Orchesterkollegen interpretieren.
Maurice Ravels (klang-)farbenprächtiges Ballett „DAPHNIS ET CHLOÉ“ hielt Igor Strawinsky für „eines der schönsten Produkte in der gesamten französischen Musik“. Aus dem Bühnenwerk, das Sergej Djaghilews Russisches Ballett herausbrachte, hat Ravel zwei Suiten abgeleitet, von denen die zweite erklingt.

Kosten

Parkett/Rang: 25,-/22,- Euro
Parkett: 3-4. Reihe: 18,-/16,- Euro
Parkett: 1-2. Reihe: 9,-/6,- Euro

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  • 07.12.2018 19:30 - 21:50

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