3. PHILHARMONISCHES KONZERT

Neubrandenburger Philharmonie - Petersburger Premieren mit Werken von Verdi, Schnittke und Schostakowitsch

Fr 10.11.2017 - 19.30 Uhr

Einem kleinen Kapitel russischer Musikgeschichte geht die Neubrandenburger Philharmonie in ihrem 3. Anrechtskonzert nach. Zur Aufführung gelangen Werke, die einst in St. Petersburg bzw. Leningrad Premiere hatten. Da ist es naheliegend, dass Musik russischer bzw. sowjetischer Komponisten in den Fokus gerät. Doch auch Giuseppe Verdis Oper „Die Macht des Schicksals" ging hier zum allerersten Mal über die Bühne und wurde stürmisch gefeiert!  Besondere Popularität erlangte die Ouvertüre, die vom  Schicksalsmotiv aus der Oper getragen wird. Sie wird den Konzertabend eröffnen.

Es folgt Alfred Schnittkes Konzert für Klavier und Streichorchester. Die Musik Alfred Schnittkes, eines deutsch-russischen Komponisten mit jüdisch-lettischen und wolgadeutschen Wurzeln, fand in der westlichen Welt schneller Anerkennung als seinerzeit in der UdSSR. Nach einer seriellen Phase fand der Komponist zu einer eigenen Musiksprache, die er selbst als „Polystilistik" bezeichnete. Das 1979 in Leningrad uraufgeführte Klavierkonzert repräsentiert bereits Schnittkes individuelle Schreibart. Hier kommen unterschiedlichste Stilmittel zum Einsatz: Schlichte repetitive Motive, Melodien und Rhythmen kontrastieren mit seriellen Passagen und Clustern. So entsteht ein facettenreiches, emotional sehr bewegendes Ganzes. Für den musikalisch und technisch anspruchsvollen Solopart konnte Markus Schirmer gewonnen werden, der 2009 mit Tschaikowskis 1. Klavierkonzert sein Können unter Beweis stellte.   - Der aus Graz stammende Pianist studierte u. a. bei Rudolf Kehrer, Karl-Heinz Kämmerling und Paul Badura Skoda. Nachdem er eine Reihe internationaler Wettbewerbe gewonnen hatte, eroberte er die wichtigsten Konzertpodien und Festivals im Sturm. So gab er in Wien, London, Brüssel, München, Leipzig und Berlin Recitals, gastierte beim Rheingau Musik Festival, den Bregenzer Festspielen, dem Klavierfestival Ruhr, dem Lucerne Festival, dem IGNM-Weltmusikfestival u. a. m. Als Solist arbeitet er mit so bedeutenden Orchestern wie den Wiener Philharmonikern, dem English Chamber Orchestra, der Sinfonia Varsovia und diversen Radio-Sinfonieorchestern zusammen.

Zum Abschluss des Konzertabends erklingt Dmitri Schostakowitschs  Symphonie Nr. 10 e-Moll op. 93. Uraufgeführt in Leningrad am 17. Dezember 1953, also neun Monate nach Stalins Tod, stellt die in der UdSSR lange Zeit noch kontrovers diskutierte Musik eine Abrechnung mit der Stalin-Ära dar. Das Finale schließlich nimmt nach einer erneut herb-dunklen Einleitung eine unvermutete Wendung ins Ausgelassene.

Kosten

Eintritt:25,-Euro /erm. 22,-Euro
3. & 4. Reihe Parkett: 18,-/16,- Euro
1. & 2. Reihe Parkett: 9,-/6,- Euro

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  • 10.11.2017 19:30 - 22:10

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